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Enthüllung der Satoshi-Statue · 14. Oktober, 17:00 Uhr, Viertel ZweiDetails

Wien bekommt eine Satoshi-Nakamoto-Statue

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Wien bekommt eine Satoshi-Nakamoto-Statue

Am 14. Oktober 2026 enthüllen wir im Viertel Zwei eine Skulptur von Satoshi Nakamoto, dem anonymen Erfinder von Bitcoin. Die Edelstahlfigur stammt von Satoshi Gallery, dem Projekt der italienischen Künstlerin Valentina Picozzi, und ist Teil des weltweiten Kunstprojekts „21 Nodes“, das Satoshi-Statuen an bedeutenden Orten rund um die Welt verbindet.

Die Feier beginnt am Mittwoch, 14. Oktober, um 17:00 Uhr am Seeanfang neben dem OMV-Gebäude Hoch Zwei im 2. Bezirk. Moderiert wird sie von Der Fil (Philipp Horwath). Wir feiern damit auch 15 Jahre Bitcoin Austria.

Anreise und alle Details: Enthüllung der Satoshi-Statue

Ein Denkmal ohne Helden

Satoshi Nakamoto veröffentlichte am 31. Oktober 2008 das Bitcoin-Whitepaper, startete im Jänner 2009 das Netzwerk und zog sich danach zurück. Wer hinter dem Namen steht, ist bis heute nicht bekannt.

Seither steht niemand an der Spitze von Bitcoin. Das Netzwerk läuft, weil viele Menschen selbst Nodes betreiben, Zahlungen prüfen und die Software weiterentwickeln. In der Community sagt man deshalb: „We are all Satoshi“.

Die Skulptur setzt diesen Gedanken in Stahl um. Sie zeigt einen sitzenden Programmierer mit Laptop und besteht aus 61 spiegelpolierten Edelstahlprofilen auf einem Sockel aus Corten-Stahl. Von der Seite ist die Figur klar zu erkennen, frontal wird sie fast unsichtbar. Wer sich hinter die Skulptur stellt, wird selbst Teil der Figur, ganz im Sinne von „We are all Satoshi“.

Satoshi Gallery begann als Street-Art-Projekt von Valentina Picozzi, die sich seit 2012 mit Bitcoin beschäftigt. Mit „21 Nodes“ plant Satoshi Gallery 21 Satoshi-Statuen in 21 Ländern. Jede Statue versteht sich als physischer Knoten eines weltweiten Netzwerks und soll Menschen, Orte und Ideen miteinander verbinden.

Die erste Statue wurde im Oktober 2024 in Lugano enthüllt. In New York steht eine Satoshi-Statue im Museum der New York Stock Exchange, in Tokio vor der Tokyo Bitcoin Base. Weitere Statuen befinden sich unter anderem in Hanoi und in El Zonte in El Salvador, dem als „Bitcoin Beach“ bekannt gewordenen Ort. Mit Wien erhält „21 Nodes“ nun auch einen Standort in Österreich.

Warum Wien

In Wien liegen die Anfänge der Österreichischen Schule der Nationalökonomie. Carl Menger beschrieb hier, wie Geld ohne staatliche Anordnung aus dem Tausch entsteht. Friedrich A. von Hayek schrieb später über Wettbewerb zwischen Währungen.

Auch die Bitcoin-Community in Österreich ist fast so alt wie Bitcoin selbst: Unseren ersten Stammtisch hielten wir im Juli 2011 in Wien ab. Heute treffen sich unabhängige Bitcoin-Stammtische in ganz Österreich.

Von vielen getragen

Wir wollten die Statue bewusst nicht von einem einzelnen Großsponsor finanzieren lassen. Im Dezember 2025 haben wir eine Spendenkampagne gestartet und im August 2026 abgeschlossen. Mehr als 120 Privatpersonen haben gespendet. Weitere Spenden fließen in einen Fonds für Pflege, Versicherung und Reparaturen der Statue.

Genesis-Sponsor ist Bitpanda, das sein Büro gleich nebenan hat. Unterstützt haben außerdem Incrementum, Enzinger Steuerberatung, Bitkern, Was Bitcoin bringt, Stadler Partner Rechtsanwälte, Bitcredit, Validvent und Viertel Zwei.

Besuch

Die Statue steht am Seeanfang neben dem OMV-Gebäude Hoch Zwei und ist ab der Enthüllung jederzeit öffentlich zugänglich. Nächste U-Bahn-Station ist Krieau (U2). Fotos und weitere Informationen: Satoshi-Statue

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