Satoshi Nakamoto
„21 Nodes“ von Satoshi Gallery
Viertel Zwei, 1020 Wien.
11 Fotos Wiener Node unterstützt von
Das Kunstwerk
Die Skulptur zeigt einen sitzenden Hacker mit Laptop. Das Klischee ist bewusst gewählt, als Verweis auf die Entwicklerinnen und Entwickler, die das Bitcoin-Ökosystem weltweit aufgebaut haben.
Sie besteht aus 61 dünnen Schichten Edelstahl mit schmalen Zwischenräumen, nach einer Bauweise des Bildhauers Julian Voss-Andreae. Von der Seite ist die Figur klar zu erkennen, frontal wird sie fast unsichtbar. Das verweist auf die Anonymität Satoshi Nakamotos und seinen Rückzug aus der Öffentlichkeit. Geblieben ist sein Code.
Stellt sich jemand hinter die Statue, sehen die anderen sein Spiegelbild im Gesicht der Figur: Jeder kann Satoshi sein.
Satoshi Gallery
Satoshi Gallery begann als Street-Art-Projekt von Valentina Picozzi. Die italienische Künstlerin beschäftigt sich seit 2012 mit Bitcoin und lernte die frühe Bitcoin-Community bei Hacker-Meetups in London und anderen europäischen Städten kennen. Mit Schablonen und Sprühfarbe brachte sie Bitcoin-Motive in den öffentlichen Raum.
Die Arbeiten von Satoshi Gallery handeln von Geld, Freiheit und Privatsphäre. Aus dem Projekt ist ein Künstlerteam geworden, das Picozzi leitet. Im Oktober 2024 wurde in Lugano die erste Satoshi-Skulptur enthüllt.
satoshigallery.comWarum Wien?
In Wien liegen die Anfänge der Österreichischen Schule der Nationalökonomie. Seit 2011 organisiert sich in Österreich auch eine Bitcoin-Community, die Wissen vermittelt und Software mitentwickelt.
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Carl Menger
Carl Menger beschreibt, wie Menschen im Tausch bevorzugt Güter annehmen, die sich leicht weitergeben lassen. Daraus kann ein allgemein akzeptiertes Tauschmittel entstehen. Geld entwickelt sich in seiner Erklärung aus dem Handeln vieler Einzelner, ohne staatliche Anordnung.
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Ludwig von Mises
Theorie des Geldes und der Umlaufsmittel
Ludwig von Mises wendet die subjektive Wertlehre auf Geld an. Die Kaufkraft des Geldes hängt nicht allein von der verfügbaren Menge ab, sondern auch von der Nachfrage: wie viel Geld Menschen halten möchten.
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Friedrich A. von Hayek
Entnationalisierung des Geldes
Friedrich Hayek fordert Wettbewerb zwischen privat ausgegebenen Währungen. Menschen sollen selbst entscheiden, welches Geld sie verwenden. Dieser Wettbewerb soll die Herausgeber dazu bewegen, die Kaufkraft ihrer Währungen zu erhalten. Anders als Bitcoin setzt sein Entwurf auf konkurrierende Emittenten, die ihre Währungen verwalten.
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Das Bitcoin-Whitepaper
Am 31. Oktober 2008 veröffentlicht Satoshi Nakamoto während der internationalen Finanzkrise das Bitcoin-Whitepaper. Darin beschreibt Satoshi elektronisches Bargeld ohne zentrale Abwicklungsstelle: Ein Netzwerk überprüft Zahlungen und verhindert, dass dieselben Einheiten mehrfach ausgegeben werden.
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Der Genesisblock
Am 3. Jänner 2009 erzeugt Satoshi den ersten Bitcoin-Block. Darin steht eine Schlagzeile der britischen Zeitung The Times über eine bevorstehende zweite Bankenrettung. Die Nachricht ist bis heute im Genesisblock nachlesbar.
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Bitcoin Austria
2011 wird Bitcoin Austria gegründet. Am 26. September findet im Wiener Metalab das offizielle Vereinsgründungstreffen statt. Die Beteiligten besprechen erste Projekte und die Teilnahme an der Europäischen Bitcoin-Konferenz. Bis heute vermittelt der gemeinnützige Verein Wissen über Bitcoin.
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Bitcoin selbst verwahren
Andreas Petersson, Mitgründer von Bitcoin Austria, entwickelt gemeinsam mit Jan Møller die Android-Wallet Mycelium. Damit können Menschen Bitcoin am Smartphone senden und empfangen. Die privaten Schlüssel bleiben unter ihrer eigenen Kontrolle.
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Bitcoin kaufen in Österreich
Coinfinity wird in Graz gegründet und nimmt Österreichs ersten Bitcoin-Automaten in Betrieb. Im selben Jahr wird Bitpanda in Wien gegründet.
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Satoshi in Wien
Zum 15-jährigen Bestehen von Bitcoin Austria erhält Wien eine Satoshi-Skulptur von Satoshi Gallery.
Ermöglicht durch die Community
Unternehmen und Privatpersonen haben die Wiener Statue über eine öffentliche Spendenaktion von Bitcoin Austria finanziert. Danke an alle, die gespendet haben.
Private Unterstützer
121
Menschen haben privat gespendet. Jede Spende war willkommen.
Unter ihnen
- Thomas K
- Schneckette
- f19r
- europeanhodler
- Matthias Reder
- Chris Schaldgen
- Konar Arey
- Prof. Peter Kotauczek
- VikiSecrets
Die Wiener Node besuchen
Am See im Viertel Zwei
- Ort
- Seeanfang neben Hoch Zwei Viertel Zwei, 1020 Wien
- Anreise
- U2 bis Krieau, dann zu Fuß Richtung Hoch Zwei bis zum Seeanfang.
- Zugang
- Öffentlich, im Freien


